Unsere Beratungsstellen

Nicht sehen – trennt von Dingen. Nicht hören – trennt von Menschen.

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Was bieten Beratungsstellen für Hörbehinderte?

Der „Beratungsstellen für Hörbehinderte e.V.“ ist ein Verein, der ein spezielles Beratungs- und Betreuungsangebot für hörbehinderte Menschen vorhält. Aufgrund ihrer Hörbehinderung und den damit einhergehenden Kommunikationsprobleme können hörbehinderte insbesondere gehörlose Menschen, die herkömmlichen Beratungsstellen nicht nutzen. Während diese Beratungsstellen großteils sachorientiert sind, arbeitet unser Beratungsstellenverein behinderungsorientiert. Hier unterstützen wir die Betroffenen besonders mit folgenden Service-Leistungen:

UNSERE BERATUNGSSTELLEN

Um Menschen mit einer Hörbehinderung bestmöglich zu unterstützen, verfügt der „Beratungsstellen für Hörbehinderte e.V.“ über drei Standorte. Besuchen Sie uns in Magdeburg, Halberstadt oder Stendal.

  • MAGDEBURG
  • Ferdinand-Schrey-Straße 22, 39122 Magdeburg
  • 0391 / 62 72 915 (Frau Sabine Felsche) 0391 / 62 72 916 (Frau Claudia Pflanz)
  • 0391 / 620 291 57
  • magdeburg@hoerbehindertenhilfe.de
  • STENDAL
  • Frommhagenstraße 67, 39576 Hansestadt Stendal
  • 03931 / 71 27 36 (Frau Susann Appelt)
  • 03931 / 68 90 93
  • stendal@hoerbehindertenhilfe.de
  • HALBERSTADT
  • Lichtengraben 7, 38820 Halberstadt
  • 03941 / 61 25 45 (Herr Uwe-Friedrich Albrecht)
  • 03941 / 61 25 45
  • halberstadt@hoerbehindertenhilfe.de
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Hörbehinderte
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Dolmetscher
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Beratungsstellen
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Verständnis

Personenkreis

Die Beratungsstelle ist Anlaufpunkt für alle hörbehinderten Menschen. Besonders für gehörlose Menschen ist sie oft erste und einzige Stelle, um Hilfe in allen erdenklichen Lebenslagen zu erhalten und ihre Rechte einzufordern und aber auch ihre Pflichten zu erklären und zu erfüllen. Aufgrund ihrer sehr eingeschränkten Kommunikation ist es den gehörlosen Menschen nicht möglich, die sachorientierten Beratungsstellen aufzusuchen. Oftmals wird selbst bei Bereitstellung eines Gebärdensprachdolmetschers der Sachverhalt nur unzureichend verstanden. Besonders schwierig gestaltet sich die Beratung und Betreuung mehrfach behinderter Menschen, die außer der Hörbehinderung auch geistig behindert sind und die Beratung und Betreuung gehörloser Ausländer, welche die deutsche Schriftsprache überhaupt nicht beherrschen.

Schwerhörige Menschen suchen die Beratungsstelle auf, um sich vor allem über technische Hilfsmittel aber auch über andere Probleme des täglichen Lebens zu informieren, wie z. B. Zuzahlungsbefreiung bei der Krankenkasse, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sowie Kontaktaufnahme zu anderen schwerhörigen Menschen zur gemeinsamen Freizeitgestaltung usw.

Hörende Menschen kommen in unsere Beratungsstelle, um Informationen über die Hörbehinderung zu erhalten und um mit den Sozialarbeitern gemeinsam an Problemlösungen für Hörbehinderte zu arbeiten. Hörende Menschen, die Kontakt zur Beratungsstelle suchen sind aber auch Menschen, die im alltäglichen Leben bzw. berufsbedingt mit Hörbehinderten zusammentreffen, z.B. Eltern hörbehinderter Kinder, Nachbarn, Lehrer, Kindergärtnerinnen hörender Kinder mit hörbehinderten Eltern, gerichtlich bestellte Betreuer, Pflegepersonal in Altenheimen usw.

Problembereiche der Beratung

Um es hörbehinderten Menschen zu ermöglichen, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, sind einige Maßnahmen notwendig. Hörbehinderte Menschen haben in erster Linie ein Kommunikationsproblem. Informationen, die von hörenden Menschen selbstverständlich nebenbei über Radio und Fernseher aufgenommen werden können, kommen bei Hörbehinderten nicht ebenso selbstverständlich an. Viele Informationen werden wegen des behinderungsbedingten sehr geringen Wortschatzes auch in Schriftform nicht verstanden. Es bedarf viel persönlicher Information und auch Erklärung.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte wird oft von Ämtern, Behörden und anderen Beratungsstellen um Mitarbeit gebeten, sodass eine intensive Zusammenarbeit zum Wohle der hörbehinderten Menschen zustande kommt.